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Kontemplation Achtsamkeit üben Montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr findet ein kontemplatives Morgengebet statt. Körpergebet, Stille, Textlesung und Vater Unser sind Teil dieser Kontemplation und eine Kraftquelle für den Tagesbeginn.
Kontemplation: Ungegenständliche Meditation in der Tradition christlicher Mystik
Das Leben ist für viele Menschen so schnelllebig und ruhelos geworden, dass sie kaum noch zu sich selbst kommen. Vielen fällt es immer schwerer, in der Betriebsamkeit des Alltags bei den vielen Aufgaben und Herausforderungen des Lebens Ruhe zu finden, still zu werden, sich neu zu orientieren. Viele fühlen sich gehetzt und überfordert; alles löst sich auf im Augenblick; Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen bleiben flach und hinterlassen keine Spuren. In einer Welt, in der Oberflächlichkeit zunehmend das bestimmende Lebensgefühl geworden ist, sehnen sich immer mehr Menschen nach Tiefe, Sinn und spiritueller Erfahrung. Wir bieten Kurse an, die helfen wollen die innere Mitte zu finden und mit sich selbst in Einklang zu kommen. Unsere Kurse versuchen Erfahrungen und Lebenshilfen aus dem großen Bereich der christlichen Spiritualität zu vermitteln und führen ein in die Übung der kontemplativen Meditation, die als gegenstandsfreie Meditationsform (Gebet des Schweigens) in vielen Meditations- und Bildungshäusern, Klöstern und Gemeinden zum festen Programmangebot gehört. Die Kontemplation ist ein alter christlicher Versenkungsweg, der zu Achtsamkeit, Gelassenheit, innerer Ruhe und der Erfahrung Gottes, des "Ich-bin-da" (Ex 3,14) im eigenen Wesensgrund führen möchte. Viele Menschen suchen spirituelle Tiefe und religiöse Erfahrung in den ungegenständlichen Meditationswegen östlicher Religionen. Dass die mystische Tradition des Christentums solche spirituellen Wege auch kennt und überliefert hat, ist vielen nicht bekannt. In der Übung der KONTEMPLATION wird nicht über ein Thema nachgedacht oder ein Gegenstand betrachtet. In der KONTEMPLATION sitzt der Übende in aufrechter Haltung ruhig und offen für alles, was geschieht. Er muss nichts leisten, sondern kann loslassen und im Schweigen seinen tragenden Grund erfahren.
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